Für die juristisch Interessierten:

Weil es immer wieder Verwirrungen darüber gibt, was eigentlich unter einer "Hobby-Zucht" zu verstehen sei, haben wir uns mal die Mühe gemacht, ein wenig zu recherchieren. Vielleicht trägt sich der ein oder andere ja auch mit dem Gedanken, einmal Katzen (egal welche Rasse) züchten zu wollen, hat aber Bedenken, was "die Steuer" dazu sagen mag. Alles halb so schlimm.

Definition (nach Wikipedia) unter steuerpflichtigem Aspekt: Liebhaberei.

... Folgende Kriterien sind Indizien für eine von Liebhaberei getragenen Tätigkeit: Es handelt sich um ein Hobby. Der Lebensunterhalt oder die resultierenden Verluste werden mit anderen Einkünften finanziert oder ausgeglichen. Trotz anhaltender jahrelanger Verluste wird die Tätigkeit weder aufgegeben noch die Art der Betriebsführung verändert. Insgesamt gesehen ist auf Dauer kein Totalüberschuss zu erzielen...

Definition gewerbliche Zucht i.S.des Tierschutzgesetzes (Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Tierschutzgesetzes) 12.2.1.5.1:

... Die Voraussetzungen für ein gewerbsmäßiges Züchten sind in der Regel erfüllt, wenn eine Haltungseinheit folgenden Umfang oder folgende Absatzmengen erreicht: ... Katzen: 5 oder mehr fortpflanzungsfähige Katzen oder 5 oder mehr Würfe pro Jahr.

Wir sind also weder steuerrechtlich noch wirstschaftlich als gewerbliche Zucht anzusehen.

Weder die Anzahl (mindestens 5) der fortpflanzungsfähigen Katzen ist erreicht (Stand 19.03.2012: drei fortpflanzungsfähige Tiere) noch ist ein dauerhaft zu erwartender Gewinn zu erwarten. Unsere Ausgaben lagen (und liegen wahrscheinlich auch zukünftig) immer im Verlustbereich.

Der Verkauf der Jungtiere deckt nicht im Ansatz unsere Kosten für Pflege, Unterhalt, tierärztliche Untersuchungen, Ausstellungskosten etc., hilft uns natürlich, unserem schönen Hobby weiter nachgehen zu können - und dafür sagen wir Danke!